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15.8.2011 von Wulf.
Ich komme mit meinem neuen Bein gut zurecht. Ich ziehe es täglich an. Allerdings tut nun der rechte Fuß furchtbar weh. Entweder ist es der Spinalnerv, eine Verknöcherung der Mittelfussknochen…oder schlimmstenfalls ein Gefäßverschluss. Ich weiß, dass ich zum Arzt muss. Vera “nervt” mich ständig damit. Ich habe aber Angst vor der Diagnose. Ich will nicht noch eine Prothese haben.
Als Rentner habe ich jetzt viel Zeit. Erst nächstes Jahr will ich es wieder beruflich probieren. Bei den Linken bin ich ausgetreten, weil die hier in Celle nichts reißen. Ich möchte mich aber aktiv in meinem Stadtteil und eventuell auch im Stadtrat beteiligen. Also bin ich jetzt bei den Grünen und kandidiere für den Orts- und Stadtrat. Schaut mal bei den Grünen in Celle vorbei
Ich werde zu Fachärzten gehen, damit ich endlich wieder richtig gehen kann.So sehe ich zurzeit aus. Mit 20 Kilo Übergewicht. Im Vergleich zu dem Bild vom letzten Jahr April…grausam.

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15.8.2011 von Wulf.
Ich habe immer schon unter einer Herbst-Winter-Melancholie gelitten. Ich nenne das bewusst nicht Depression…denn die hatte ich bis dahin nicht. Es ist jetzt September 2010. Ich habe den ganzen Supersommer im Krankenhaus gelegen. Jetzt endlich…nach der Reha…bin ich zuhause…und die Blätter werden gelb, die Tage kürzer und die dunklen Momente nehmen zu. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel (mann…das wollte ich immer schon einmal schreiben) baue ich ab. Ich stehe morgens auf…manchmal sogar schon um 5. Ich trinke einen Kaffee, sitze im Wohnzimmer, rauche eine Zigarette, sehe ein bisschen fern…und dann ist der Tag plötzlich zu Ende. Ich kann mich nicht daran erinnern, was ich 12 Stunden lang gemacht habe. Ich kann mich zu nichts aufraffen, bin schlapp und vollkommen bewegungsunfähig.
Mein Leihbein steht in der Ecke…unbenutzt.
Innerhalb weniger Wochen nehme ich 20 Kilo zu. Jetzt passt mein Bein auch nicht mehr. Nach wenigen Minuten verursacht es fiese Schmerzen. Mein eigenes Bein wurde noch nicht genehmigt und einen neuen Schaft, der passt, bekomme ich auch nicht. Ich muss warten, bis die Krankenkasse eine Genehmigung erteilt. Das neue Bein kostet über 30.000 Euro.
Ich will nicht im Rolli durch meinen Stadtteil rollen…und kann es auch einfach nicht.
Es gibt lichte Momente, in denen ich etwas schaffen kann. Aber sonst bleibt alles an Vera hängen. Mit unglaublicher Geduld steht sie diese dunklen Monate durch.
Ich bekomme Medikamente gegen diese Depression. Eins zum Schlafen, eins für den Tag und dann ein Drittes gegen meine Angst, nicht mehr atmen zu können. Das habe ich plötzlich entwickelt. Wenn alles ruhig ist höre ich auf meine Atmung…und dann bekomme ich eine Riesenangst davor, dass es aufhört. Ich muss dann sofort aufstehen und Fernsehen gucken oder mich sonst irgendwie ablenken. Es ist furchtbar. Mit dem dritten Antidepressivum bekommt das mein Hausarzt in den Griff.
Zusätzlich zu den Antidepressiva muss ich einen Fettblocker, ein Medikament gegen die Rücken- und Phantomschmerzen und Marcumar nehmen. Dazu noch eine Tablette, damit mein Magen das alles verträgt. Ich werde immer fetter.
Als nächstes Problem sind da meine Zähne. Durch die Notintubation haben sich zwei Schneidezähne und ein Eckzahn gelockert, die dann kurz hintereinander ausfallen. Mann ist das peinlich. So kann ich unmöglich unter Leute.
Im März geht es mir dann besser. Ich gehe zum Zahnarzt und bekomme eine Teilprothese. Und im Juni wird endlich mein Bein genehmigt. Jetzt habe ich mein eigenes Bein…und es sieht gut aus. Mit der zunehmenden Sonne ging es mir immer besser. Jetzt kann ich endlich wieder am Leben teilhaben.

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15.8.2011 von Wulf.
Nach der Amputation haben die Phantomschmerzen schlagartig aufgehört. Ich sitze jetzt also wieder auf der Sonnen- und Raucherterasse, werde braun und heile. Zwei Wochen später kann ich wieder nachhause. Hier bekomme ich von meinem neuen Sanitätshaus eine Übergangsprothese, die ich in der Reha tragen soll, bis mir die Krankenkasse mein eigenes Bein genehmigt. Dieses Leihbein ist ein Wunder der Technik. Ein C-LEG ist es. Eine computergesteuerte Knieprothese, die mit vielen Sensoren ausgestattet ist. So kann das Bein meine Gehgeschwindigkeit messen und entsprechend die Hydraulik steuern. Ein humpelfreises Gehen mit natürlichen Beinschwung. Zu Anfang geht es aber nur 2 Meter…dann bekomme ich Angst und setze mich wieder in den Rolli.
Zurück in der Reha Bad Bevensen übe ich täglich das Gehen. Erst mit Rollatoren, dann mit Krücken. Ich will am Ende ohne Hiflsmittel nachhause GEHEN.
Es gibt aus der Reha nur zwei Dinge zu erzählen:
1. Raucher treffen sich immer und bilden Gruppen. Ich gehöre zu einer Truppe aus 10 Patienten, meistens weiblich uind jenseits der 60. Ich begegne ihnen nur im Rolli und wir verstehen uns prima. Meine Prothese benutze ich nur nachmittags für das Training. Ich bin der einzige Amputierte. Sonst haben die Leutchen neue Knie- oder Hüftgelenke. Eineinhalb Wochen ist alles gut. Dann ziehe ich mir die Prothese an und gehe an Krücken zu meiner Rauchergruppe. Und was passiert? Vier Frauen fangen an zu weinen. Und auf die Frage, warum sie das tun, antworten sie mir, ich würde erst jetzt so unheimlich behindert aussehen.Und das würde sie eben sehr traurig machen. Hmmmmm….
2. Ich habe ein Eckzimmer, in dem der Rauchmelder in der Nähe der Badezimmertür hängt. An einem Morgen wollte ich lange und heiß duschen, weil ich mich irgendwie verlegen hatte und meine Schulter weh tat.Nach 20 Minuten komme ich aus dem Bad und will mich gerade anziehen, als die Tür aufgerissen wurde und sich ein Haufen Leutein mein Zimmer drängte. Ich sitze da also nackt im Rolli und muss mich fragen lassen, ob ich denn geraucht hätte. Erst jetzt erzählt man mir, dass mein Rauchmelder Alarm ausgelöst hätte. Im gesamten Haus wären die Fahrstühle stehengeblieben und jetzt würden alle Patienten festhängen. Die Feuerwehr sei im Anmarsch und überhaupt würde gleich das ganzeHaus evakuiert. Erst als sich alle davon überzeugt hatten, das es Dampf und kein Rauch war, durfte ich mich anziehen. Der beschissene Rauchmelder hat keinen Ton von sich gegeben. In einem echten Brandfall wäre ich tatsächlich der Letzte, der etwas bemerkt hätte.
Nach zwei Wochen Reha gehe ich aufrecht durch das Haus und habe nur den Rolli als Stütze. Aber ich gehe normal!
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15.8.2011 von Wulf.
Es ist der Laborbefund aus Celle eingetroffen: ORSA (Oxacillin-Resistenter Staphylococcus Aureus) . Ich bin also Opfer dieses therapieresistenten Keimes geworden, der Alte und Kranke heimsucht. Vielleicht hatte ich diesen Keim schon immer an mir…aber es sprichtr vieles dafür, dass ich ihn mir in Celle eingefangen habe. Der Befund lautet jedenfalls “ORSA-Infektion im Krankenhaus”
In Hannover treffe ich eine alte Freundin, die ebenfalls unterschenkelamputiert ist. Gemeinsam verbringen wir die Nächte auf der Raucherterasse. Mein Unterschenkel ist ein einziger Brei und schmerzt unerträglich. Das sind aber weniger Wundschmerzen als eben diese Phantonschmerzen. Mir brennen zum Beispiel die Zehen und ich kann nichts dagegen tun.
Nach zwei Wochen und diversen Versuchen, mir Schmerzkatheter zu legen sagt mir mein Bruder so ganz nebenbei “Verabschiede Dich schon mal von Deinem Oberschenkel” …und geht. Nun sitze ich da und grübel, was jetzt mir mir geschehen soll. Dieses scheibchenweise amputieren geht so nicht weiter; das ist mir klar. Also verabschiede ich mich innerlich und warte ab. Zwei Tage später hat das Ärzteteam die Entscheidung getroffen und mich informiert. Ich sitze gerade im Krankenhauspark und lasse mir die Sonne auf den Pelz brennen. Obwohl ich schon alles mit mir kllar gemacht habe, heule ich mir die Seele aus dem Leib. Eine Oberschenkelamputation istz schon eine ganz andere Hausnummer. Egal…er muss ab, bevor mich der Keim gänzlich auffrisst und nicht mal mehr ein Stumpf überbleibt. Frustriert willige ich ein und der Oberschenkel kommt ab.
Eine Woche nach der OP sitze ich auf der Terasse, als ich plötzlich nicht mehr richtig atmen kann. Ich schaffe es noch auf meine Station und es werden die Ärzte alamiert. Ich habe eine Lungenembolie und werde noch auf dem Flur intubiert. Ich wache mit Sauerstoffbrille in meinem Zimmer auf und weiß nichts mehr. Vera kommt zu Besuch und ist geschockt. Das auch noch. Ich mute ihr sehr viel zu.
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15.8.2011 von Wulf.
Ich bin nach einer Woche aus der ReHa entlassen worden, weil mein Stumpf sich entzündet hatte und die Defekte immer größer wurden. Wieder zurück im Celler Krankenhaus wurde eine Wundrevision durchgeführt. Wieder einmal unter Vollnarkose wurden die entzündeten Partien herausgeschnitten. Ich konnte in Wochenende zuhause verbringen und bin dann voll auf den Stumpf gefallen. Ich saß auf einem Stuhl und wollte aufstehen. Mein Hirn gaukelte mir vor, mein linkes Bein wäre existent und mein rechtes würde fehlen. Also verlagerte ich mein Gewicht nach lin ks und bin einfach vom Stuhl gefallen. Da die Wunde blutete, musste ich mein Besuchswochenende vorzeitig abbrechen. “Ist nicht so schlimm” diagnostizierten die Ärzte…aber die Schmerzen nahmen täglich zu. Fünf Tage später platze bei einem Spaziergang die entstandene Wundhöhle auf. Es folgten weitere vier Wundrevisionen und der Stunpf wurde immer kürzer. Nach der letzten OP haben sie mir ein Vakuumsystem eingebaut, das das Wundsekret absaugen sollte. Da war für mich Schluss!
Mein Bruder Frank, der mich in all den Wochen als Bruder und als Arzt betreut hatte, riet mir, das Krankenhaus zu wechseln. So supernett die Ärzt in Celle auch waren…sie haben es einfach nicht übers Herz gebracht,radikal zu entscheiden. Innerhalb eines Tages konnte ich in ein Krankenhaus in Hannover wechseln. Hier hatte mein Bruder als Stationsarzt gearbeitet und war bekannt.
–> ton be continued
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14.8.2011 von Wulf.
Fast ein Jahr liegt mein Blog nun brach. Es ist viel passiert…und ich hatte keine Kraft es zu beschreiben. Jetzt geht es mir endlich wieder gut und in den nächsten Tagen liefere ich nach, was sich bis heute ereignet hat.
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19.5.2010 von Wulf.
Ich habe jetzt genau eine Woche Reha in Bad Bevensen hinter mir. Und heute wurde die Entscheidung getroffen, dass ich nochmal nachoperiert werden soll. Die Wundränder haben sich heftig entzündet und teilweise ist das Gewebe abgestorben. Nun kann da nichts mehr zusammen wachsen. Am Freitag fahre ich zurück ins Krankenhaus Celle und hoffe, auch noch am gleichen Tag in den OP zu kommen. Sonst würde ich bis Dienstag nächster Woche feiertagsbedingt dumm rumliegen.
Ich wollte eigentlich täglich über die reha berichten…passiert hier doch teilweise Unglaubliches. Ich werde wohl später all die durchgeknallten Dinge beschreiben…jetzt bin ich erstmal reichlich frustriert.
Ich verspreche, ab dem Wochenende regelmäßiger zu schreiben!
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7.5.2010 von Wulf.
In der letzten Woche ist unglaublich viel passiert. Also der Reihe nach:Am Montag habe ich mein neues Bein bekommen Die erste Anprobe war ätzend. Nichts hat gepasst. Am nächsten ag war es auch nicht besser. Richtig widerlich ist es dann am Mittwoch gewesen. Nachdem am frühen Morgen jeder zweite Faden entfernt wurde, musste ich erneut zur Beinanprobe. Und dann passierte das Unglaubliche. Ich steckte in der Prothese fest. Das Ding funktioniert mit Unterdruck und einem Ventil, das man nur zur Hälfte eindrücken darf, damit es Luft rein oder raus lässt. Der Prothesenmacher, der Physiotherapeut und ich zogen und zerrten 15 Minuten an meinem Bein rum. Es war unglaublich schmerzhaft, war der Stumpf durch die viel zu enge Prothese sowieso schon angeschwollen. Erst nachdem ich selbst das Ventil gedrückt habe, ging das Bein aus diesem verdammten Ding raus. Heute habe ich das Ergebnis dieses Dramas…meine Naht ist aufgeplatzt und es gibt keine geraden Wundränder. Das Ganze sieht aus wie ein Ofenkäse.
Es gibt aber auch Erfreuliches. Donnerstag habe ich geheiratet…hier im Krankenhaus. Eigentlich war geplant, alles in einem absolut kleinem Rahmen zu machen…Vera, ich und die Standesbeamtin. Da aber Hochzeiten in Krankenhaus etwas Besonderes sind, haben sich die Schwestern es sich nicht nehmen lassen, Reis zu streuen und uns durch ein Bettlaken schneiden zu lassen. So war es doch eine schöne runde Sache.
Ganz nebenbei habe ich heute erfahren, dass meine Rentenversicherung die Reha nicht übernehmen will. Sie hat mich als dauerhaft berufsunfähig eingestuft. Damit scheine ich Frührentner geworden zu sein. Mal abwarten, was ich so an Frührente bekomme. Jetzt hat die Krankenkasse die Kosten übernommen. Die suchen jetzt einen Reha-Platz. Durch die aufgeplatzte Narbe kann sich das ja jetzt auch noch verschieben.
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2.5.2010 von Wulf.
Nun ist es zwei Wochen her, dass man mir den Unterschenkel amputierte…und jetzt stellt sich der erste Frust ein. Mich nervt das Amputiertsein zunehmend. Es mag daran liegen, das ich zurzeit nichts machen kann. Die Reha beginnt frühestens nächste Woche…das Krückentraining ohne Prothese ist sinnlos…und mein erstes Kunstbein kommt auch erst Anfang nächster Woche. Das einzige, was mich positiv stimmt ist die Tatsache, dass ich seit einer Woche in einem Privatpatientenzimmer liege. Dort gibt es Fernsehen, ein Klo und eine Dusche im Zimmer und einen netten zweiten Mann. Die Kassenzimmer haben weder Fernsehen noch Radio…und das Klo ist auf dem Flur. Die nächste Dusche ist für mich auf einer anderen Station…und die meisten Patienten sind dement, weil dieses Krankenhaus demnächst (ab Juni) ein rein geriatisches Fachkrankenhaus wird. Auf meiner Station gibt es mit mir zusammen nur drei Patienten unter 50.
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1.5.2010 von Wulf.
Nachdem ich immer weniger gehen konnte, habe ich Frührente beantragt. Eine andere Möglichkeit habe ich nicht mehr gesehen. Finanziell wäre es ein Debakel geworden…aber arbeiten hätte ich einfach nicht mehr können. Also habe ich den Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung gestellt. Mein Krankengeld ist seit Anfang April ausgelaufen…es wird finanziell langsam eng.
Jetzt wurde ich unterschenkelamputiert…und bin wieder gesund. Unglaublich aber wahr. Ich weiß nicht, wie viele Prozentpunkte ich jetzt weniger habe…es reicht auf jeden Fall nicht mehr für eine Rente. Was für ein Irrsinn.
Jetzt bin ich also arbeitslos und muss einen ALG1-Antrag stellen. Ich rufe also bei der Agentur an und möchte die Unterlagen ins Krankenhaus geschickt bekommen. Im Callcenter wurde ich dreimal abgewürgt. Ich müsse entweder persönlich vorbei kommen, oder es würde keinen ALG-Antrag geben…Ende der Diskussion. Ich wende mich hier im Krankenhaus an die Sozialarbeiterin und werde ähnlich abgefertigt. Das würde nicht zu ihrem Aufgabenbereich gehören, was solle das bringen, wenn sie da anrufen würde, sie könne mir einfach da nicht helfen. Unglaublich…sie nennt sich ernsthaft „Sozialarbeiterin“. Den Reha-Antrag hat sie dann ganz routiniert fertig gemacht. Ich bin das erste Mal in diesem Krankenhaus ruppig geworden. Wieso sie sich „Sozialarbeiterin“ nenn würde. In diesem Beruf gäbe es keine Sätze, die mit „Ich kann nicht“, „Ich will nicht“ oder mit „Ich weiß nicht“ anfangen. Sie hat das sehr persönlich genommen und mich an eine Kollegin abgegeben. Die hat dann tatsächlich bei der Agentur angerufen. Und was ist passiert? Ein Bereichsleiter der Arge ruft mich an und entschuldigt sich für die Callcenter-Tante. Natürlich würde mir der Antrag zugeschickt werden…kein Problem. Und tatsächlich…drei Tage später habe ich den ALG-Antrag am Bett…mit dem Vermerk, ich müsse ihn bis zum 3.5. persönlich nach vorheriger Kontaktaufnahme abgeben. Diese Textpassage wurde extra noch einmal mit Textmarker hervorgehoben. Ein weiterer Anruf und jetzt durfte ich ihn doch noch per Post verschicken.
Fuck the Arbeitsamt !!!
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